Architektur

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IZM | Impulszentrum | 7210 Mattersburg

Das Impuls-Zentrum Mattersburg in der Michael Koch-Straße ergänzt den lebendigen Ortskern von Mattersburg und soll diesen weiter beleben. Es liegt zwischen Michael Koch-Straße und Hirtengasse und wird neben dem Rathaus auch die Zentrale der Commerzialbank Mattersburg sowie zwei Gebäude gemischter Nutzung enthalten: Neben Büronutzung sind auch ein Gastronomiebetrieb und einige Wohnungen geplant.

Die Kombination von Rathaus, Bank und Gastronomie wird zu einer dauerhaften und nachhaltigen Belebung des neuen Quartiers führen. Eine großzügige und durch Schrägparker besonders komfortable Garage stellt für die Zentrumsfunktionen ausreichend Stellplatzkapazitäten zur Verfügung und kann den öffentlichen Raum von geparkten Fahrzeugen entlasten. In einer zweiten Ausbaustufe können über dem Parkdeck weitere Wohnungen entstehen.

Die vier geplanten Gebäude mit wichtigen städtischen Funktionen (Rathaus, Bank) bilden den Rahmen für einen neuen Quartiersplatz. Dieser Platz wird mit Grünflächen und Wasserspielen und Sitzgelegenheiten ausgestaltet, sodass eine Aufenthaltsqualität entsteht, die dem Zentrum der Stadt Mattersburg gerecht wird.

Die Gestaltung der Fassaden orientiert sich am ortsüblichen Materialkanon. Neben Naturstein werden auch Putzfaschen die Gebäude gliedern. Die Erdgeschoßzonen sind einladend und transparent gestaltet. Die Fassaden des Rathauses sind teilweise begrünt. Die Gebäude sind mit maximal 4 Geschoßen geplant und bleiben also in der Gebäudehöhe hinter den Entwicklungen der 70er bis 90er Jahre zurück. Im Übergangsbereich zum dörflichen Charakter fügen sich diese Gebäude in die städteräumliche Struktur ein.

Das Rathaus wird als zeitgemäßes, lichtdurchflutetes und durchgehend barrierefreies Verwaltungsgebäude geplant. Eine gute Erreichbarkeit ist durch die verkehrsgünstige Lage und das großzügige Parkplatzangebot gegeben.Im Erdgeschoß ist das übersichtliche und barrierefreie Bürgerservice geplant, sowie ein Gemeindesaal für ca. 200 Sitzplätze.Alle Gebäude werden entsprechend dem Stand der Technik als Niedrigenergiegebäude errichtet. Es sind regenerative Energiesysteme geplant: Die Heizung erfolgt großteils über Wärmepumpen, zur Stromgewinnung werden Photovoltaikelemente auf allen Flachdächern angeordnet.