Archives for June 2020

June 29, 2020 - Comments Off on Wir arbeiten gerne für…

Wir arbeiten gerne für…

Roland Pichler und Die Wohnkompanie Wien. In unserem Gespräch wird schnell klar, was ihm wichtig ist und warum wir gut zueinander passen.

Was ist für Sie bei der Planung eines Immobilienprojektes am Wichtigsten?

Wenn eine Immobilie geplant wird, steht vor allem im Vordergrund, dass das Produkt am Ende so gut sein muss, dass es vom Nutzer angenommen, also verkauft oder vermietet wird. Dabei ist es wichtig, auf die Gegebenheiten des Grundstücks einzugehen und wirtschaftliches Optimum unter Einsatz kreativer Ideen zu erreichen. Es ist auch wichtig, dort wo die Bauordnung Ideen und Flexibilität zu lässt, diese auch optimal zu nützen. Dabei spielen Erfahrung, der richtige „Geist“ und Engagement eine große Rolle.

Was bedeutet "gute" Architektur für Sie?

Architektur ist dann „gut“, wenn das Innenleben eines Gebäudes so gestaltet ist, dass man gerne darin leben oder arbeiten will. Natürlich muss auch das Äußere ansprechend sein, aber die Nutzbarkeit nach innen ist entscheidend. Auch, ob die notwendige Flexibilität, da ist, dass neue Lösungen gefunden werden können.

Worin liegen aus Ihrer Sicht die Stärken von Huss Hawlik?

Sie setzen all das um. (schmunzelt)

Im Ernst, es ist sehr angenehmen mit Huss Hawlik zu arbeiten. Die Chefs haben den richtigen Geist beim Herangehen an eine Aufgabe, sie sind auch erreichbar, die Firma ist also noch nicht „zu groß“. Aber auch im gesamten Team sind viele hervorragende Mitarbeiter tätig.

Welche schöne Erinnerung haben Sie an das gemeinsame Projekt?

Wir arbeiten aktuell nur an einem Projekt. Da war bislang der schönste Moment, dass es nun endlich – nach langem, langem Warten im Widmungsverfahren – eine Bauverhandlung gibt. Das war extrem erleichternd.

Das Motto von Huss Hawlik ist "Eins+Eins=Drei" - Effiziente Arbeit, Menschliches Handeln und Kraftvolle Ideen - Was macht für Sie eine kraftvolle Idee aus?

Eine Idee ist dann kraftvoll, wenn mit originellen Lösungen etwas Besonderes geschaffen wird, ohne dass das gleich Millionen kostet. Es sind oft die einfachen Dinge, die einen großen, positiven Unterschied ausmachen.

June 24, 2020 - Comments Off on 1+1=3 Talk mit Krisztina Adamy

1+1=3 Talk mit Krisztina Adamy

Krisztina Adamy und Sonja Schweitzer (Die Wohnkompanie) haben am Höchstädtplatz 3 "Eins und Eins ist Drei" perfekt in die Tat umgesetzt. Krisztina im Interview über die wichtigsten Eckpfeiler:

Über welches Projekt würden Sie am liebsten sprechen? Beschreiben Sie es bitte in 3 kurzen Sätzen!

Die Wohnkompanie entwickelt mit dem Projektpartnern 6B47 gemeinsam auf einem von 4 Straßen umschlossenen Areal das Projekt "Höchstädtplatz 3". Eine umfassende Quartiersentwicklung, die sich aus einzelnen, ablesbaren Häusern städtischen Maßstabs zusammensetzt und in einem harmonischen Zusammenspiel aus Alt und Neu das städtische Gefüge sinnvoll ergänzt. Das Bauvorhaben besteht aus 6 Bauteilen, 2 davon stehen unter Denkmalschutz und werden fast originalgetreu saniert. Die restlichen vier Bauteile sind neue Wohnbauten mit insgesamt rund 430 Wohnungen und ein Nahversorgermarkt, die zwei großzügige Innenhöfe umranden.

Was macht dieses Projekt für Sie besonders?

Ich betreue das Bauvorhaben seit der Vorentwurfsphase und über die Jahre ist mir das Projekt ans Herz gewachsen. Ich freue mich darüber, zu einem besonders interessanten Projekt beitragen zu dürfen und ich die Möglichkeit habe, meine eigene Kenntnisse und Fähigkeiten als Planerin und als Mensch zu verbessen.

Was war die größte Herausforderung bei diesem Gebäude?

Ich würde sagen, die größte Herausforderung war, eine Bebauung zu planen, welche die behördliche Vorschriften erfüllt und trotzdem zum zeitgemäßem und zweckmäßigem Wohnen beiträgt. Es gab einige Schwierigkeiten, die wir Dank der guten und harmonischen Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten gemeinsam überwinden konnten.

Wer war bei diesem Projekt Ihr wichtigster Ansprechpartner und wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?

Ich habe mit beiden Bauträgern des Bauvorhabens zusammengearbeitet. Aufgrund der Komplexität des Projektes würde ich als wichtigste Ansprechpartner Sonja Schweitzer von der Wohnkompanie nennen, die das Projekt durchgehend mit hohen Engagement betreut hat. Die Zusammenarbeit mit Ihr war von Anfang an reibungslos. Wir haben uns immer gut verstanden, da wir uns bei den grundlegenden Werten einig waren. Die angestrebte höchste Qualität, die Wirtschaftlichkeit und die gestalterische Freiheit haben unsere Zusammenarbeit geprägt.

Was zeichnet Ihre Ansprechpartnerin generell besonders aus?

Für sie war es immer am Wichtigsten, dass für die zukünftigen Bewohner ein schönes Wohnquartier entsteht. Sie meistert jede Herausforderung mit hoher Kompetenz, trifft die Entscheidungen nach profunder Überlegung und behält die Wirtschaftlichkeit immer im Auge. Ich freue mich auf die nächste Herausforderung und hoffe, dass wir noch viele schöne Projekte gemeinsam entwickeln dürfen.

June 22, 2020 - Comments Off on Am grünen Rasen

Am grünen Rasen

11 Jahre ist es her, dass die Fußballakademie in Mattersburg eröffnet wurde. Und noch heute ist das von Huss Hawlik geplante Areal ein Schmuckkästchen und Österreichs größte und modernste Trainings- und Sportanlage für den Fußballnachwuchs.

Martin Pucher, legendärer Präsident des SV Mattersburg legte den Grundstein, und war während des gesamten Projektes kompetenter, zielorientierter und menschlich angenehmer Partner und Bauherr. Dabei ist eine Fußballakademie für Architekten schon eine ganz besondere Herausforderung, die  allerdings durch die professionelle Generalplanung der Woschitz Group erheblich erleichtert wurde.

Zum einen müssen unterschiedlichste Funktionen unter einen Hut gebracht werden. Kabinenräume, Fitnesseinrichtungen, große Sanitäranlagen, Lagerräumlichkeiten, Schulungsräume und und und. Nicht zu vergessen der gesamte Regenerationsbereich mit Sauna, Infrarot, Tauchbecken, usw.

Zum anderen müssen die angehenden Fußballstars auch entsprechend untergebracht werden. Die 2- bis 4-Bett-Zimmer im Internat werden umrahmt von zahlreichen Freizeiteinrichtungen, eigenen Studierzimmern und natürlich Speiseräumen.

Nicht fehlen durften selbstverständlich auch die Fußballplätze selbst. „Das ist gar nicht so einfach, wie es am Ende aussieht.“, meint Andreas Hawlik. „Besonders die 4 Rasenplätze benötigen eine spezielle Ausrichtung zur Sonneneinstrahlung und müssen natürlich `brettleben´sein. Spiele auf einer schiefen Ebene sind ja bekanntlich nicht so beliebt.“ schmunzelt der Architekt. Zusätzlich wurden auch 2 Kunstrasenplätze errichtet.

Alles in allem umfasst das Areal 115.000 m2, sämtliche Einrichtungen wurden in 12 Monaten fertiggestellt. Evgeni Gerginski: „So ein Gebäude wird dann perfekt, wenn alle an einem Strang ziehen. Hier will ich nochmals die Kooperation mit Martin Pucher hervorstreichen, das war wirklich intensiv gelebtes 1+1=3“

June 16, 2020 - Comments Off on 1+1=3 Talk mit Karin Rezar

1+1=3 Talk mit Karin Rezar

Unsere MitarbeiterInnen sind die Grundlage für erfolgreiche Architektur für unsere Bauherren. Karin Rezar und die ZIMA sind so ein Team, dass Mehrwert schafft:

Über welches Projekt würden Sie am liebsten sprechen? Beschreiben Sie es bitte in 3 kurzen Sätzen!

Ich würde das Projekt DF164- Donaufelder Straße 164 in 1220 Wien vorschlagen und als besonders interessant hervorheben. Das Projekt umfasst 3 Gebäude sowie die Gestaltung einer Parklandschaft, welche die Erweiterung des bereits bestehenden Kirschblütenparks bis zur Donaufelder Straße darstellt.
Die zwei im Park gelegenen Gebäude enthalten 244 freifinanzierte Eigentumswohnungen, im an der Donaufelder Straße gelegenen Bauteil entstehen 126 Mietwohnungen.

Zusätzlich zur Wohnnutzung bietet das straßenseitig gelegene Gebäude im Erdgeschoß einen Kindergarten sowie ein Geschäftslokal und sichert durch einen 15m breiten öffentlichen Durchgang für Fußgänger den Zugang von der Donaufelder Straße in den Kirschblütenpark.

Warum? Was macht dieses Projekt für Sie besonders?

Wir konnten hier bereits im Widmungsverfahren des Bebauungsplanes tätig werden und in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und unseren Bauherren eine für alle Beteiligten vorteilhafte Bebauung und Gestaltung der öffentlichen Flächen entwickeln.

In den meisten Fällen beginnen wir als Architekten mit der Entwicklung eines neues Projekts auf Basis des bereits bestehenden Flächenwidmungs- und Bebauungsplans. Das war bei diesem Projekt anders, da das gesamte Planungsgebiet einer Änderung des Bebauungsplans unterzogen wurde. Dadurch konnte ich schon in einem frühen Planungsstadium mitwirken, welches im Normalfall zu Projektbeginn bereits abgeschlossen ist.
Auch die Gestaltung von drei in ihrer äußerlichen Erscheinung und Form komplett unterschiedlichen Baukörpern in einem Projekt war eine herausfordernde und spannende Aufgabe

Was war die größte Herausforderung bei diesem Gebäude?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Angefangen beim Widmungsverfahren und der Fixierung der Bauklassen für die jeweiligen Baukörper bis hin zu unterschiedlichen Nutzungsvarianten hat es einige Herausforderungen gegeben.

Das im Park freistehende Gebäude hätte im ursprünglichen Widmungsvorschlag ein Hochhaus der Bauklasse VI mit 35m Höhe werden sollen und wurde von uns auch schon so durch geplant. Im Zuge des weiteren Widmungsverfahrens, zu dem auch Anrainer zur Begutachtung geladen werden, wurde der Widmungsvorschlag für diesen Baukörper geändert und aus dem Hochhaus wurde der Y- Förmige Baukörper. Bei Besprechungen mit unseren Bauherren und den Konsulenten hat sich im Laufe der Planung ergeben, dass wir die einzelnen Baukörper ihrer Form entsprechend nach Buchstaben benannt haben. Die damals geplanten Gebäude wurden von uns T-U-I genannt. Aufgrund der Reduktion der Bauklasse ist uns jedoch das I verloren gegangen.

Beim straßenseitigen Baukörper hat es von unseren Bauherren unterschiedliche Überlegungen zur Nutzung gegeben, die wir natürlich auch mit Entwürfen unterstützt haben. So haben wir dieses Gebäude (T) auch als Studentenheim geplant gehabt, bevor es wieder zurück zur Wohnnutzung gegangen ist.

Wer war bei diesem Projekt Ihr wichtigster Ansprechpartner und wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?


Mein wichtigster Ansprechpartner war Mag. Thomas Thaler, Standortleiter der Zima in Wien. Die Zusammenarbeit mit Mag. Thaler gestaltet sich sehr harmonisch, da nicht nur die Abwicklung des Projekts in fachlicher Hinsicht sehr gut funktioniert hat, sondern wir auch persönlich sehr gut miteinander auskommen.

Was zeichnet Thomas Thaler generell besonders aus?

Er arbeitet lösungsorientiert und sehr geradlinig. Sein Zugang zur Ausgestaltung des Projekts ist sehr offen und die Problemlösung unkompliziert. Durch seinen kollegialen Umgang merkt man, dass er meine fachliche Kompetenz schätzt, seine freundliche Art macht die Zusammenarbeit mit ihm umso angenehmer. Das Projekt konnte sich dadurch toll entwickeln.

Aufgrund der der harmonischen Zusammenarbeit freut es mich besonders, ein weiteres Projekt (Attemsgasse 44, 1220 Wien mit insg. 5 Gebäuden) in Zusammenarbeit mit der Zima Wien entwickeln zu können.

June 11, 2020 - Comments Off on Wir arbeiten gerne für…

Wir arbeiten gerne für…

...Winegg Realitäten. Weil das Unternehmen ein Faible für hochwertige Architektur hat, wird aus eins und eins immer drei. Hannes Speiser, Prokurist und kompetenter Partner in unserer Arbeit im Kurz-Interview:

Was ist für Sie bei der Planung eines Immobilienprojektes am wichtigsten?
Wenn wir Immobilien entwickeln, müssen wir flexibel denken und planen. Dabei ist es essentiell, bereits frühzeitig Trends zu erkennen. Wir müssen wissen, welche Raumlösungen in Zukunft gefragt sein werden, um ganz getreu unseres Mottos „bleibende Werte für Generationen“ zu schaffen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns vor Start eines Immobilienprojekts ausführlich mit dem Standort. Für uns kommen nur ausgezeichnete Mikrolagen in Frage, die eine ganz spezielle Lebensqualität garantieren.

Was bedeutet „gute“ Architektur für Sie?
Wir zeichnen uns dadurch aus, mit vielen verschiedenen Partnern zu kooperieren und schätzen – da ja auch jedes Projekt individuell konzipiert wird – die Vielfalt der architektonischen Herangehensweisen. Grundsätzlich arbeiten wir jedoch nur mit Architekturbüros zusammen, die auch unsere Werte unterstützen. Die visionäre Ansätze verfolgen, ökologische Konzepte und energieeffiziente Bauweise fördern und mit uns eine langfristige Partnerschaft anstreben. Gute Architektur bedeutet für uns also, spannende, nachhaltige Lösungen hinsichtlich Wohnungsmix und Grundriss zu liefern, dabei wirtschaftlich zu denken und die jeweiligen Besonderheiten eines Projekts hervorzukehren – sowohl im Neubausegment als auch im Bereich der Altbau-Revitalisierung.