November 21, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.8

113 Architektur Fragen – Frage 1.8

Kommen Gebäude irgendwann aus dem 3D Drucker?

Es gibt heutzutage schon eine Vielzahl von Beispielen für Häuser, die mit 3D Druckern erzeugt worden sind. Diese sind hauptsächlich Prototypen von Start-up Unternehmen, die bereits jetzt durchaus überzeugende Resultate liefern. Die Anwendungsbereiche zeigen aufgrund der Flexibilität in der Form und schneller Bauzeit großes Potential: Flüchtlingsheime in Kriegsgebieten, Häuser in Entwicklungsgebieten oder  Unterkünfte für Obdachlose sind nur einige Beispiele der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Der große Vorteil ist, das aus dem Drucker nicht nur herkömmlicher Beton ausgespritzt werden kann sondern es gibt die Möglichkeit für die Verwendung von z.B. recycelten Industrie-oder Landwirtschaftsabfällen - ein klares, nachhaltiges Argument für diese Bauweise.

In Österreich braucht jedoch jeder Baustoff, der verwendet wird, ein Gütesiegel, und das Erwirken der Zulassungszertifikate ist in der nahen Zukunft leider nicht zu erwarten.

So schön die Idee ist, das Roboter selbst über Nacht Häuser errichten - die flächendeckende Umsetzung ist noch ein Stück entfernt. Die Technologie entwickelt sich zwar sehr schnell, es gibt aber für die Massenproduktion in Österreich noch viele Hürden zu nehmen.

November 20, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.7.

113 Architektur Fragen – Frage 1.7.

Wieso muss sich alles ändern, damit es so bleibt wie es ist?

Mal abgesehen von kleinen nervigen Krankheitserregern leben wir in der besten Zeit, die es je auf unserem Planeten gab: Wohlstand und Frieden sind so dauerhaft, wie noch nie in der Menschheitsgeschichte und unsere Heimatstadt wird regelmäßig zu den lebenswertesten der Welt gezählt. Man könnte sich einfach nur wünschen, dass alles so bleibt wie es ist.

Doch Vorsicht! Man läuft hier Gefahr, einem Trugschluss aufzusitzen. Wenn wir wirklich erreichen wollen, dass das, was wir so sehr wertschätzen, so bleibt wie es ist, dann müssen wir uns dennoch laufend ändern und aktiv daran arbeiten, dass uns diese Werte und Schätze erhalten bleiben.

Einfach hinsetzen und den Sonnenuntergang ansehen, das reicht nicht aus. Denn Stillstand bedeutet Rückschritt und mit jeder Pause, die wir machen, geht ein Stück vom Glück verloren. Warum? Die Welt dreht sich und verändert sich laufend und in diesem veränderlichen System müssen wir aktiv sein, damit uns das, was wir lieben, erhalten bleibt.

Unsere Natur können wir nur erhalten, wenn wir uns täglich in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unseren Wohlstand können wir nur erhalten, in dem wir zum Beispiel über Entwicklungshilfe nachdenken. Und unser sozialer Frieden ist dem laufenden Dialog aller Beteiligten geschuldet.

Auch in unserer Arbeitswelt dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Damit wir auch in Zukunft eines der führenden Architekturbüros bleiben, entwickeln wir uns in Sachen Knowhow und Technologie laufend weiter. Und mit jedem unserer Projekte gestalten wir die Zukunft. Mit der Zeit zu gehen, reicht da nicht aus, man muss vorausdenken und auf die Zukunft vorbereitet sein.

Wie schon Abraham Lincoln sagte: “The best way to predict your future is to create it.”

November 14, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.6.

113 Architektur Fragen – Frage 1.6.

Eine Frage die sich mit zwei Gegensätzen beschäftig und diese zu vereinen versucht.

Auf der einen Seite haben wir Immobilien und Bauwerke an sich, die in ihrer Konstitution eher träge und starr sind. Dem gegenüber steht Wohnraum als Lebensraum, welcher einem ständigen Wandel unterliegt und sich an die jeweilige Lebenssituation seiner Bewohner und Nutzer anpasst.

Flexibilität ist anders.

Das manifestierte Bild einer Wohnung als standardisierter Typ und Zuhause einer Kleinfamilie ist nicht mehr zeitgemäß.

Stattdessen gibt es heute eine Vielfalt an unterschiedlichen Familien- und Haushaltsformen. Wohngemeinschaften, Single-Wohnungen, Patchworkfamilien, Wohnformen für SeniorInnen, eine Vernetzung von Wohnen und Arbeit verändern den Anspruch an Wohnräume.

Um auf diese Ansprüche reagieren zu können braucht es Flexibilität.

Flexibilität ist mehr.

Der altbekannte Gedanke, welcher mit Flexibilität in der Architektur verbunden wird, konzentriert sich auf die Installation flexibler Wand- oder Schiebeelemente, durch die Grundrisse mit geringem baulichem Aufwand verändert werden können.

Aber auch eine Umstrukturierung der klassischen Raumnutzungen in private, halböffentliche und öffentliche Raumzonen kann eine Flexibilität innerhalb einer Wohneinheit mit sich bringen, welche sich jedoch auch über die einzelne Wohnung hinaus in die Gemeinschaftsbereiche des Hauses erstrecken kann.

Losgelöst von der Einteilung in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, die sich auch in der Größe der Räume niederschlägt, muss Wohnraum immer mehr so ausgestaltet sein, dass er multifunktionale Nutzungen von Räumen zulässt.

Bei der Architektur und Wohnraumschaffung sollten daher nicht nur einzelne funktionale Gebrauchsmuster wie Schlafen, Essen oder Aufenthalt im Vordergrund stehen.

Aufgrund unserer jetzigen Situation mit der Covid 19-Pandemie, aber auch wegen vermehrter Digitalisierung im Heimbereich entstehen neue Formen des Homeoffice und der Telearbeit. Immer mehr Menschen verrichten zumindest einen Teil ihrer Arbeit, sei es notgedrungen oder freiwillig, von zuhause aus.

Es bedarf also entsprechender räumlicher Voraussetzungen, um auch den Spagat zwischen leben und arbeiten an einem Ort zu bewerkstelligen.

Flexibilität ist Zukunft.

Die heutige Zeit ist aufgrund neuer oder rasch wechselnder Lebensstile und -Entwürfe von veränderten Platzbedürfnissen geprägt.

Flexibilität wird daher auch zur Grundlage für Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit, denn eine Wohnung bzw. Wohnraum kann nur dann nachhaltig genutzt werden und Wert behalten, wenn die Architektur so flexibel ist, dass sie sich an die Veränderung der Lebensumstände und die Bedürfnisse der Bewohner anpassen kann.

November 8, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.5.

113 Architektur Fragen – Frage 1.5.

Hat der tägliche Weg zum Arbeitsplatz ausgedient?

Zugegeben, nicht jeder wird derzeit mit dieser Frage konfrontiert sein. Aber spätestens seit den verordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde klar, dass auch in der Arbeitswelt kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Was sich vor der Krise langsam abzeichnete wird schnell zum Standard.

Der Transfer des Arbeitsplatzes nach Hause, in den Park, ins Auto oder an den Strand erhielt nun einen turbo-boost. IT-Firmen ebenso. Jeder muss plötzlich in Technologie investiere, ob er will oder nicht. Die Zukunft ist da, von einem Augenblick zum anderen!

Viele, vor allem große Unternehmen, haben die Vorteile für sich erkannt und lassen ihre Mitarbeiter nun noch mehr von auswärts arbeiten oder verlagern gleich ganze Abteilungen in Länder mit günstigen Lohnnebenkosten. Digitalisierung macht es möglich. ,

Die Großraumbüros werden derzeit überdacht und neuartige Konzepte entwickelt, die sich eher auf Einzelbüros, Besprechungsräume und Räumlichkeiten zu Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen fokussieren, um so Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch auf Distanz zu schaffen. 

Spannend ist dabei die Auseinandersetzung mit der Nachnutzung freiwerdender Büroflächen in den nächsten Jahren. Das wird in vielerlei Hinsicht die Städte verändern. Vielleicht ist das aber auch eine Chance für die in der Zwischenzeit vielerorts entstandenen reinen Schlafstädte – hier wird Leben auch tagsüber eingehaucht und Diversität geschaffen.

Das Arbeiten in der eigenen Wohnung stellt viele vor großen Herausforderungen, was den dafür notwendigen Arbeitsraum und dessen Leistbarkeit betrifft. Hier sind Architekten mit den Bauherren gemeinsam gefordert, den Wohnraum arbeitsfit und gleichzeitig leistbar zu gestalten. Schiebewände, Schiebetüren und faltbare bzw.  flexibel einsetzbare Möbel sind vielleicht Antworten auf das Arbeiten in der eigenen Wohnung. Außerhalb können zumietbare Mini-Büros im eigenen Haus die Lösung sein. 

Auf jeden Fall wird der Spagat zwischen physical distancing ohne social distancing und die damit verbundene Gefahr der Zersprengung der Gesellschaft kein einfacher werden.

October 31, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.4.

113 Architektur Fragen – Frage 1.4.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Architektur. "Trends und Zukunft" ist unser erstes Stichwort:

Wie sieht das Heizsystem der Zukunft aus?

Während die Generation unserer Großeltern und teilweise noch unserer Eltern mit Einzelöfen ihre Wohnräume heizten, wurden diese im Laufe der Jahrzehnte durch Zentralheizungen mit Radiatoren ersetzt. Zurzeit ist die Fußbodenheizung Stand der Technik. Lösungen wie Wand- / Deckenheizungen oder Infrarotsysteme sind immer noch Nischenprodukte.

Das Hauptaugenmerk liegt aber immer mehr, bedingt durch Klimawandel und der Notwendigkeit energieeffizienter zu werden, auf der Optimierung der Systeme der Wärmeerzeugung, wobei hier wegen der vermehrt vorhandenen Hitzetage auch eine Kombination mit der Kühlung der Räume immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Auch der Gesetzgeber reagiert zunehmend auf diese Herausforderungen. So schreibt eine Novelle zur Wiener Bauordnung den effizienten Einsatz von Energieträgern vor. Womit reine Öl- oder Gasheizsysteme vermehrt verschwinden werden. Hier scheint die Wärmepumpe ein probates Mittel zur Erreichung dieser Ziele zu sein.

Die Wärmepumpe erzeugt durch einen Wärmetauscher aus Luft, Wasser oder Erdwärme die zum Heizen oder Kühlen benötigte Energie. Die Wärmepumpe benötigt hierfür elektrischen Strom zum Betrieb und wenn dieser aus nachhaltigen Quellen kommt, sieht die Ökobilanz hier schon ganz gut aus.

Man kann davon ausgehen, dass das Heizsystem der Zukunft eine optimierte Kombination aus den bereits vorhandenen Systemen sein wird.

October 23, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.3

113 Architektur Fragen – Frage 1.3

Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Architektur. "Trends und Zukunft" ist unser erstes Stichwort:

Die Entwicklung des Wohnbaus von morgen

Die Kenntnis von Trends im Wohnbau ist für uns Architekten essentiell.

Wir stehen am Anfang der Produktentwicklung: Bis eine von uns geplante Wohnung bezogen wird, dauert es im Regelfall etwa drei Jahre. Die Nutzungsdauer einer Wohnung sollte in der geplanten Form ca. 30 Jahre betragen – im Idealfall ohne zusätzliche Investitionen in die innere Organisation.

Für die nachhaltige Planung aus Sicht des Nutzers oder Vermieters ist also ein langer Betrachtungszeitraum zu berücksichtigen. Daraus folgt die spannende Aufgabe für uns Architekten und unsere Bauherrn, die mit uns gemeinsam ein Projekt erdenken:

Wir müssen kurzlebige Trends von dauerhaften Entwicklungen unterscheiden.

Bis 02|20 (Beginn der sog. COVID-Krise) konnten über die letzten 15 Jahre langjährige Entwicklungen verfolgt werden, die auf die meisten unserer Projekte zutrafen:
Stetiger Zuzug in die Städte, Sinken der Personenzahl pro Haushalt, Reduktion der Wohnungsgrößen und Reduktion der Zimmeranzahl. Parallel dazu wurde die Fußbodenheizung zum Standard und möglichst jede Wohnung erhielt einen Außenbereich. Was die Lage betraf, galt als goldene Regel: Je näher bei der U-Bahn, desto besser.

Der Shutdown von April 2020 stellt einen breitgestreuten Feldversuch in Hinblick auf alternative Arbeitsformen, Digitalisierung, Mobilität und familiäre Stabilität dar. Für uns Planer gilt es nun herauszufinden, welche Veränderungen aus diesem Experiment nur ein flüchtiger Trend sind und welche sich dauerhaft etablieren werden.

Der Bedarf an Wohnraum mit Möglichkeit zum ungestörten Arbeiten wird wachsen. Eine Antwort können Co-Working-Spaces sein, was wiederum eine riesen Chance für ungenutzte Erdgeschoßzonen sein kann.

Der Wunsch nach Freiraum wird das Wohnen außerhalb der Stadt wieder ins Bewusstsein rücken – eine Chance, kleineren Städte wieder mehr Leben einzuhauchen. Vielleicht kehrt sich das Verhältnis von Hauptwohnsitz in der Stadt und Zweitwohnsitz am Land um! Die Landgemeinden würden es uns in Hinblick auf ihre Finanzen danken! Innerstädtisch könnte der Bedarf an kompakten Wohneinheiten weiter steigen: Zweitwohnsitze für 2-4 Arbeitstage pro Woche.

Das tägliche Pendeln über weite Strecken und die damit verbundene Verkehrsproblematik könnte sich entschärfen, wenn Daten statt Personen pendeln.

Unsere Verantwortung hierbei: Als Trendsetter und Planer können wir zu diesen Entwicklungen beitragen!

October 20, 2020 - Comments Off on Wie entsteht ein fotorealistisches Rendering – und ist es wirklich realistisch?

Wie entsteht ein fotorealistisches Rendering – und ist es wirklich realistisch?

Bei einer Projektpräsentation spielt neben den Grundrissen, Schnitten und Ansichten die Darstellung der Baukörper eine wesentliche Rolle. Mit Hilfe des Renderings können sich Bauherren und Kunden die künftige Bebauung und die Räumlichkeiten viel besser vorstellen. Aber wie werden eigentlich diese Visualisierungen erstellt?

Als erstes wird das Modell im 3D Raum sorgfältig aufgebaut. Kein Detail ist zu klein! Es wird auf die Materialien, Farben und Oberflächen besonders Acht gegeben. Das Gebäude ist im Endeffekt nichts anderes als eine Zusammensetzung vernünftig gelöster Details.

Als nächstes wird das fertige Gebäudemodell im Renderingprogramm bearbeitet. Blickwinkel, Licht, Schatten, Tageszeit, Wetter und vieles mehr werden je nach Ergebniswunsch kalibriert. Die Darstellungsart kann von abstrakt, stilisiert bis hin zu fotorealistisch reichen. Die Umgebung wie zum Beispiel Nachbarhäuser, Straße und Bäume werden der Realität entsprechend aufgebaut. Somit ist die Szene bereit zum rendern. Anschließend wird das Bild im Photoshop nachbearbeitet und mit Menschenfiguren lebhaft „gezaubert“.

Ein kleiner Tipp für den Umgang mit Visualisierungen:

Die Renderings stellen heutzutage oft unrealistisch viel Begrünung dar. Das kann eventuell zu täuschenden Effekten führen. Unser Empfehlung daher: Bäume und Sträucher „wegzudenken“, das Gebäude an sich zu betrachten und die Frage stellen: Entspricht der Entwurf nach wie vor meinen Vorstellungen?

October 15, 2020 - Comments Off on 113 Architektur Fragen – Frage 1.1

113 Architektur Fragen – Frage 1.1

Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Architektur. "Trends und Zukunft" ist unser erstes Stichwort:

Wann spricht man von BIM-Planung und wieso ist es nicht längst Standard?

Planer zeichnen Pläne. Früher mit der Hand, seit über 20 Jahren computergestützt. Unter der Jahrhunderte alten Technik konnte sich jeder etwas vorstellen. Zeichnen beginnt im Kindesalter, hört bei den meisten Menschen aber dort auch auf. Beim Computer Aided Design endet bei den meisten die Vorstellung. Mit BIM fangen dann nur die wirklichen Branchenkenner etwas an, obwohl es schon seit vielen Jahren in Verwendung ist.

Kurz gesagt – bei BIM (Building Information Modeling) wird jedes Element in einem digitalen Gebäudemodell mit umfangreichen Informationen hinterlegt, die herausgelesen und zusammengefasst werden können (Fläche, Material, Gewicht, usw.). Alle Projektbeteiligten pflegen ihre fachrelevanten Daten in dieses virtuelle Gebäudemodell ein. Dabei wird der Plan auch zu einer Datenbank und der BIM-Manager achtet auf das Einhalten der genormten Regeln und zeigt auf, wenn es zu Kollisionen zwischen den unterschiedlichen Planern kommt. Eigentlich eine sinnvolle Sache.  

Die Praxis sieht aber nun anders aus. Umfangreiche Vorbereitungen und ca. 15% höhere Planungskosten vor allem in der Anfangsphase mindern die Bereitschaft, auf solche Systeme zurückzugreifen. Es sind die kleinen bis mittleren Bauvorhaben, bei denen die Vorteile eines Lebenszykluskostenmanagements und Einsparungen bei der Ausschreibung erst zu einem späteren Zeitpunkt ersichtlich werden.
Hinzu kommt die Schnittstellenproblematik der Softwarekonzerne, die sich nicht in die Karten schauen lassen wollen. Es kommt zu großen Hürden und technischen Schwierigkeiten beim Zusammenwirken, bei den Schnittstellen, wenn unterschiedliche CAD-Programme miteinander kooperieren sollen. Eine weitere Herausforderung ist die Tatsache, dass alle Beteiligten immer die neueste Software erwerben zu müssen.

Ein Lichtblick ist der Wunsch der Baubehörde eines Tages den Bewilligungsprozess mittels BIM-Modelle abzuwickeln, wofür schon die Vorbereitungen laufen.  

October 10, 2020 - Comments Off on 1+1=3 Talk mit Michael Pitsch

1+1=3 Talk mit Michael Pitsch

Michael Pitsch ist als Teamleiter in der Ausführungsplanung gleich für mehrere Projekte zuständig.

Über welches Projekt würden Sie am liebsten sprechen? Beschreiben Sie es bitte in 3 kurzen Sätzen!

Ich bin in unserem Büro, als Teamleiter für Ausführungsplanung, gleichzeitig für eine Vielzahl von Projekten verantwortlich. Die Projekte werden von meinem Team und mir bearbeitet, wenn die Baugenehmigung vorhanden ist und die Ausführungsplanung beginnt. Aus dieser Tatsache begründet sich, dass es für mich nicht „, dass eine Lieblingsprojekt“ gibt. Es ist die Vielfalt die ich an meiner Tätigkeit schätze.

Was begeistert sie besonders an ihrer Tätigkeit?

Wie schon angesprochen ist es die Vielfalt und Abwechslung an Projekten die meine Arbeit besonders machen. Wir haben meist Phasen in welchen 10 Projekte parallel laufen und in den unterschiedlichsten Stufen der Ausführungsplanung und Bauausführung zu bearbeiten sind.

Was ist die größte Herausforderung bei Ihrer Arbeit?

Das ständige „Umschalten“ zwischen den einzelnen Projekten und die erforderlichen Informationen unmittelbar abrufen und verarbeiten zu können ist manchmal eine Herausforderung, die aber gleichzeitig den Reiz ausmacht.

Was zeichnet Ihre Ansprechpartner generell besonders aus?

Ich habe den Vorteil auf die Expertise von gut ausgebildeten und motivierten Kollegen vertrauen zu können. Ein offener, direkter und kollegialer Umgang steht bei uns im Mittelpunkt. In der Kommunikation nach außen; mit Bauherren, Behörden und den Zuständigen der ausführenden Firmen ist es für mich entscheidend, dass Vereinbarungen verbindlich sind und ein auch hier ein offener, Vertrauen schaffender Dialog entsteht.

September 22, 2020 - Comments Off on Nachhaltigkeit in der BrigitteNow!

Nachhaltigkeit in der BrigitteNow!

Huss Hawlik gestaltete die Neubauten am Gelände des ehemaligen Globusverlags im 20. Bezirk. Ein Teil davon umfasst ein Projekt für Die Wohnkompanie, besonderer Wert wurde dabei auch auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Projekt wurde nun mit dem ÖGNI Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

Insgesamt entstehen an der Dresdner Straße mit einer Bruttogeschoßfläche von 44.600 m2 600 Wohnungen, mit dem Bau des DWK Bauteils wird im November des Jahres begonnen. Zwei der 6 Bauteile stehen unter Denkmalschutz, die ein attraktives Ensemble mit den neuerrichteten Gebäuden bilden werden. Das Wohnquartier wird darüber hinaus einen Nahversorgermarkt bieten und eine Tiefgarage mit rund 260 Stellplätzen umfassen.